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Allwetterreifen: Für (fast) jedes Wetter gewappnet

Allwetterreifen ja oder nein, diese Frage stellen sich immer mehr Autofahrer.Kaum jemand hat die Zeit und Lust zweimal im Jahr auf die saisonalen Reifen wie Sommerreifen oder Winterreifen zu wechseln. Ob nun selbst das Fahrzeug hochgebockt oder die Fachwerkstatt zur Montage aufgesucht wird, es ist mit einem Zeitaufwand verbunden, den sich manch einer gerne ersparen möchte. Der Name sagt es auch schon, der Ganzjahresreifen, wie der Allwetterreifen auch genannt wird, ist für den Einsatz im ganzen Jahr entwickelt worden. Als erste Reifenhersteller war es Goodyear, die 1980 den Allwetterreifen in Deutschland auf den Markt brachten. Seither werden es immer mehr Hersteller, die zumindest eine Auswahl an Reifengrößen als Allwetterreifen anbieten und alle arbeiten daran die Unterschiede zu den saisonalen Reifen so gering wie möglich zu halten.

Für milde Winter und Sommer geeignet

Ob Sommerreifen oder auch Winterreifen, jeder Reifen ist speziell für die vorgesehene Saison vom Hersteller entwickelt worden. Der Allwetterreifen, der beide Wettereigenschaften im Mix abdecken soll, ist daher für eher milde Winter und Sommer geeignet und wenn bei einem plötzlichen Wintereinbruch auf das Fahrzeug verzichtet werden kann. In schneereichen Gebieten sollte aus unserer Erfahrung im Winter eher auf den reinen Winterreifen zurückgegriffen werden, zu berücksichtigen ist auch hier gegebenenfalls der vorgesehene Winterurlaub. Ein Allwetterreifen, welcher ab dem 01.01.2018 produziert wurde (DOT 0118), gilt laut Gesetzgeber nur als wintertauglich, wenn er das Bergpiktogramm mit Schneeflockensymbol (3PMFS) oder auch Alpine-Symbol genannt, vorweisen kann. Ein Verstoß bei winterlichen Straßenverhältnissen führt ein Bußgeld in Höhe von 60 EUR und ein Punkt im Verkehrszentralregister mit sich, sollte es zusätzlich zu einer Behinderung kommen erhöht sich das Bußgeld auf 80 EUR. (Stand 01.01.18, Änderungen vorbehalten). Für Winterreifen, welche vor dem 31.12.2017 produziert wurden, gibt es eine Übergangsfrist und gelten weiterhin bis zum 30.09.2024 als Winterreifen.

Ein deutliches Schnäppchen

Der Allwetterreifen eignet sich am ehesten für Fahrer mit wenigen Kilometern, welche Ihren Wohn- und Arbeitsweg im flacheren Stadtgebiet haben und bei notwendigen Wetter auf Bus- und Bahn zurückgreifen können. Zu einem Schnäppchen gehören die Allwetterreifen jedoch nicht, auch wenn es in erstem Eindruck so erscheint. Das zweifache Wechseln der Räder im Frühjahr und Herbst ist hier zwar nicht mehr notwendig, jedoch ist der Verschleiß der 4 Allwetterreifen hier genauso gegeben wie bei den beiden anderen Reifenarten. Es werden zwar lediglich 4 Allwetterreifen statt 4 Sommerreifen und einem zusätzlichen Satz Winterreifen benötigt, jedoch wenn man das Ganze kritischer betrachtet, fährt man mit 8 Reifen eine weitere Strecke als mit nur 4 Reifen. Auch bei Allwetterreifen gilt, dass die Reifen nicht älter als 10 Jahre sein sollten.